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Dr. Jörn Haupt

Für Eltern

19. September 202229. August 2022 von Dr. Jörn Haupt

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Für Fachpersonal

19. September 202226. August 2022 von Dr. Jörn Haupt

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Sed ut perspiciatis unde om nis iste natus error

30. August 202226. August 2022 von Dr. Jörn Haupt

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Sed ut perspiciatis unde om nis iste natus error

26. August 2022 von Dr. Jörn Haupt

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26. August 2022 von Dr. Jörn Haupt

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26. August 2022 von Dr. Jörn Haupt

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26. August 2022 von Dr. Jörn Haupt

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Dr. med. Jörn Haupt

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin & Ärztlicher Osteopath (D.O. DAAO)

Wenn Sie mehr über mich erfahren möchten, klicken Sie hier!

Wenn Sie Ihr Kind einmal persönlich bei mir vorstellen möchten, ist hier der Link zu meiner Praxis.

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🧘‍♂️ Hund, Kobra, Baum – mehr als nur ein Spiel! 🧘 🧘‍♂️ Hund, Kobra, Baum – mehr als nur ein Spiel! 🧘‍♀️

Wusstest du, dass regelmäßiges Kinder-Yoga nicht nur Spaß macht, sondern auch die Gehirnentwicklung und Schlafqualität deines Kindes nachweislich fördert?

In der Praxis sieht man oft, wie stark Kinder unter Reizüberflutung und Beweglichkeitsmangel leiden. Yoga ist das perfekte Werkzeug für den Alltag:

1️⃣ Bessere Konzentration: Aktiviert den präfrontalen Kortex für mehr Fokus in der Schule.

2️⃣ Tieferer Schlaf: Aktiviert das Nervensystem zur Ruhe (Parasympathikus).

3️⃣ Gesunde Haltung: Kräftigt die Rumpfmuskulatur und schützt die Wirbelsäule und untersützt verkürzte Muskeln und Sehnen "auf Länge" zu dehnen.

👉 Osteopathie-Tipp: Schaffe ein kleines 5-Minuten-Ritual vor dem Schlafengehen. Zum Beispiel den „schlafenden Schmetterling“ zur Entspannung!

🔗 Möchtest du mehr darüber erfahren? Den ausführlichen Blogartikel mit allen Studienbelegen findest du auf der Website!

Oder wollte Ihr mit Euren Kindern vielleicht mal einen (Online-)kurs für Kinder-Yoga machen, der als §20-Präventionskurs auch von der Krankenkasse untersützt wird, schaut mal bei @kidsyogaplus vorbei!

💬 Praktiziert ihr zu Hause bereits Yoga mit euren Kindern oder habt ihr Fragen dazu? Schreibt es uns in die Kommentare! 👇

#Kinderosteopathie #KinderYoga #KindlicheEntwicklung #ElternTipps #KonzentrationBeiKindern #KinderGesundheit #SchlafGut #OsteopathieFürKinder #Pädiatrie #Kinderarzt #kindermedizin #friesoythe #cloppenburg #garrel
„Saugverwirrung“ – ein Begriff, der frischgebacken „Saugverwirrung“ – ein Begriff, der frischgebackenen Eltern oft schlaflose Nächte und ein schlechtes Gewissen bereitet. 🧠❌

Wenn das Baby nach der Flasche oder dem Schnuller plötzlich die Brust anschreit, heißt es schnell: „Das Baby ist verwirrt!“ Doch aus medizinischer und wissenschaftlicher Sicht ist das so nicht richtig. 

Was die Wissenschaft wirklich sagt:
Babys sind biologisch nicht „verwirrt“. Sie lernen extrem schnell und wählen den Weg des geringsten Widerstands. Man spricht in der Medizin daher von einer Fluss-Präferenz (Flow Preference): Aus der Flasche fließt die Milch meist schneller und ohne große Anstrengung.
An der Brust muss das Baby aktiv arbeiten, ein starkes Vakuum aufbauen und die Zunge gezielt einsetzen. 

Wenn das Trinken an der Brust – z. B. durch Verspannungen im Nackenbereich, eine Saugschwäche oder wenig Milch – anstrengend ist, bevorzugt das Baby verständlicherweise die leichtere Quelle. Das ist keine Verwirrung, sondern logisches Verhalten! 

Mögliche Ursachen, wenn das Baby die Brust ablehnt:
🔹 Blockaden & Verspannungen: Nach der Geburt können Spannungen im Bereich von Halswirbelsäule und Kiefer das Weit-Öffnen des Mundes schmerzhaft machen.
🔹 Mechanische Faktoren: Z. B. ein verkürztes Zungenband.
🔹 Geringer/starker Milchfluss: Das Baby hat Mühe, den Rhythmus zu finden. 

Fazit: Kein schlechtes Gewissen bei Schnuller oder Flasche! Wenn das Stillen nicht klappt oder die Brust verweigert wird, lohnt sich ein Blick auf die Ursachen der Saugstörung, anstatt das Problem auf eine vermeintliche „Verwirrung“ zu schieben.  Haben Sie  Erfahrungen mit dem Thema gemacht? Schreiben Sie es mir gern in die Kommentare! 👇

#Kinderarzt #Kinderosteopathie #Osteopathie #Saugverwirrung #Stillen #Säugling #Babyernährung #EvidenzbasierteMedizin #Elternwissen #Stillstart #Saugstörung
Hand aufs Herz: Wer von uns hat schon mal versucht Hand aufs Herz: Wer von uns hat schon mal versucht, die Beine des Kindes panisch in den Schneidersitz zu biegen, weil das Internet vor dem W-Sitz gewarnt hat? 🙋‍♀️🙋‍♂️

​Aus kinderosteopathischer Sicht und mit Blick auf die aktuelle Studienlage kann ich sagen: Entspannt bleiben! Der W-Sitz ist für viele Kleinkinder aufgrund ihrer Knochengeometrie (Stichwort: Antetorsion) die logischste Wahl. Er bietet eine breite Unterstützungsfläche – perfekt, um sich voll auf die Legosteine zu konzentrieren, ohne umzukippen. 🏗️

​Wann ist es ein Thema für die Osteopathiepraxis?

Nur wenn der W-Sitz die einzige Option ist oder das Kind eine allgemeine Muskelschwäche zeigt, schauen wir genauer hin. Wir lösen Spannungen/Blockierungen, damit der Körper die Freiheit hat, auch mal anders zu sitzen.

​Fazit: Ein Verbot bringt meist nur Stress. Vielfalt in der Bewegung ist das Ziel, nicht die perfekte Haltung nach Lehrbuch.

​Haben Sie sich auch schon Sorgen um den W-Sitz gemacht? Schreiben Sie's in die Kommentare! 👇

Medizinisch nochmal deutlich ausführlicher erläutert auf meiner Website unter osteopiraten.de ☠

#Kindergesundheit #Osteopathie #Kinderarzt #ElternTipps #Manualmedizin #Pädiatrie #Friesoythe #Cloppenburg #Garrel 
​#Kinderosteopathie #WSitz #Elternhacks #Meilensteine #Physiotherapie #EntwicklungKleinkind #GesundeHüfte
⚡️ Hilfe, mein Kind hat „Herzschmerzen“! 😱💔 Wenn ⚡️ Hilfe, mein Kind hat „Herzschmerzen“! 😱💔

Wenn das Kind über Stechen in der Brust klagt, schießen Eltern sofort die schlimmsten Katastrophen-Szenarien durch den Kopf: Herzinfarkt? Herzfehler? 🚑 Stopp, tief durchatmen!

In 16 Jahren Kinderheilkunde ist mir noch kein „Herzschmerz“ untergekommen, der atemabhängig oder stechend war, wie typisch in der Praxis. Denn: Bei herz- und ansonsten gesunden Kindern tut das Herz schlichtweg nicht weh.

Woher kommt das Stechen dann? 🕵️‍♂️

Die Antwort im Osteopiraten-Style: Blockierungen! 🏴‍☠️ Ob Brustwirbelsäule oder Rippen – oft ist der Übeltäter hinten am Rücken, aber das Gehirn projiziert den Schmerz nach vorne.

Die Klassiker-Ursachen:
•	Schlanke, sportliche Kids, die beim Sport zusammenprallen. 🏀
•	Mutige Sprünge von Mauern oder aus der Schaukel. 🌳
•	Einmal schief aufgekommen und – zack – klemmt’s!

Warum dann die Riesen-Untersuchung? 🏥

In der klassischen Pädiatrieweiterbildung lernt man GAR NICHTS über Ursachen dieser Art. „Man sieht nur, was man kennt.“ Die Folge: EKG, Ultraschall, Röntgen, Blutabnahme... das volle Programm kinderkardiologisch, -pulmonologisch, orthopädisch und sinnfreier Aderlass, nur um am Ende (hoffentlich) nichts zu finden.

Die Lösung? 👐

Ein gezielter osteopathischer oder manualmedizinischer Impuls, von jemandem, der es beherrscht. Es macht einmal kurz „Knack“ im Gebälk (bitte nicht „Einrenken“ sagen, da krieg ich Kieferschmerzen! 😉) und die Sache ist oft erledigt. (In dem Setting kann man natürlich auch nochmal ganzheitlich osteopathisch das Gesamtsystem checken!😉)

Mein Appell an Eltern & Kollegen: 

Bevor wir die ganz große Diagnostik-Batterie auffahren: Dran denken und niederschwellig zum Osteopathen des Vertrauens schicken! Das spart Ressourcen im Gesundheitssystem, und vor allem Nerven & schlaflose Nächte. 🌙✨

👉 Hatte Ihr Kind schon mal solches „Bruststechen“? Schreiben Sie es gern in die Kommentare! 

Medizinisch nochmal ausführlicher erläutert auf meiner Website unter osteopiraten.de ☠

#Kindergesundheit #Osteopathie #Kinderarzt #BrustschmerzenbeiKindern #Rückengesundheit #ElternTipps #Manualmedizin #Pädiatrie #Friesoythe #Cloppenburg #Garrel #kinderosteopathie
Es ist Winter – Hauptinfektzeit. Bei uns grassiert Es ist Winter – Hauptinfektzeit. Bei uns grassiert gerade ALLES, suchen Sie sich was aus: Ringelröteln, Scharlach, Influenza, Corona, RSV & Mandelentzündung. Kein Wunder, dass die Kleinsten übergangslos von einem Infekt in den nächsten rutschen. Leider ist nicht die häufigste Frage, die mir nach der Untersuchung von Eltern gestellt wird „Herr Doktor, wann wird es ihm/ihr denn voraussichtlich wieder bessergehen?“. Nein, mit weitem Abstand: „Wann kann er wieder in die Kita?“

Da kommen wir zum mMn viel relevanteren Problem: Der Druck bei den ELTERN ist hoch. Wo kommt der her? Von der Arbeit?

Eltern stehen Kind-Krank-Tage in Deutschland wie folgt zu: 15 Tage je Elternteil & Kind, für Alleinerziehende 30 Tage/Jahr. Wir haben Januar, diese Tage können noch nicht aufgebraucht sein. Darüber hinaus ist eine Betreuung im Post-Corona Homeoffice häufig machbar, die Arbeitseffizienz dann mal beiseitegelassen, aber die Hörspielsparte bei Amazon ist ja endlos. Ganz ehrlich, ich bin selbst Arbeitgeber: Wer Menschen mit kleinen Kindern beschäftigt, WEIß, dass diese im Winter oft ausfallen.

Wenn nicht die Arbeit, was dann? Eltern sind genervt, durchaus nachvollziehbar. Insbesondere die Kitakinder sind häufig schon seit September dauerkrank. Eltern leiden unter Schlafmangel, weil die Kinder nachts Husten o. von anderen Beschwerden geweckt werden. Und klar, mit Ü30 steckt man das nicht mehr so weg wie Anfang 20 in der Studentenpartyzeit. 

Im elterlichen Druck passieren Dinge, die man sich mit gesundem Menschenverstand nicht vorstellen kann. Nachts 40°C Fieber gehabt, morgens mit Ibusaft in den KiGa. Gestern dreimal erbrochen, nachts Durchfall -> ab in die Kita. Nachts Cortisonnotfallsupp gegeben & stündl inhaliert -> KiGa!
Ich hoffe, bei einigen von Ihnen schrillt ein "Geht's noch!?" Die armen Kinder (und Erzieher!)

Ich bitte Sie im Sinne Ihrer Kinder: Lassen Sie die Zwerge zu Hause, bis sie wieder RICHTIG fit sind! Kinder brauchen beim Gesundwerden hauptsächlich eins: Zuwendung von Mama & Papa! Ruhe, Geduld, Wasser und ein bisschen Ibu & Paracetamol!
#pädiatrie #kindermedizin #kinderosteopathie #kinderarzt #kinderarztpraxis #osteopathie #friesoythe #cloppenburg #garrel
Der Mensch an sich ist faul, tut nur, was er muss. Der Mensch an sich ist faul, tut nur, was er muss. Die Einsicht/Umsetzung den Rücken zu trainieren, wenn Beschwerden (noch) nicht stark ausgeprägt sind: Eine Herausforderung im Alltag. Kinder sind Meister der Kompensation. Schmerzen treten erst auf, wenn über 80% aller Kompensationsmechanismen ausgeschöpft sind. Die Fähigkeit zu kompensieren, nimmt mit dem Lebensalter ab. Frühzeitig „dagegen“ zu steuern, wäre umsichtig, doch für den kurzfristigen Endorphinausstoß opfert unser Steinzeitgehirn unser Langfrist-Überleben! Das fängt bei der Ernährung an und hört bei Sport/Bewegung auf. Also was tun?

Regel 1: Einfache Umsetzbarkeit
Jemand,der keine Lust zu Vereinssport hat,wird schwer zu motivieren sein, das Haus für etwas zu verlassen,was er als „Verpflichtung“ ohne Belohnung ansieht. Idealerweise sollte etwas für den Gesamtkörper getan werden, ohne das Haus dafür verlassen zu müssen. Wie viele Menschen sind in Fitnessstudios angemeldet, aber bewältigen nicht einmal den Weg dorthin? Eine Yogamatte + ein paar Gewichte sind auch für schmalen Geldbeutel & geringen Wohnraum machbar.

Regel 2: Gewohnheit etablieren
1x/Wo Sport ist für die Katz‘. Zum Fithalten 2-3x/Wo! Wie Neujahrsvorsätze i.d.R. 6Wo-3Mon gut umgesetzt werden könen, ist die „Rückfallgefahr“ ins Faulsein danach exponentiell ansteigend. Abhilfe? Z.B. Gewohnheitstracker-APPs!Ich empfehle allen Interessierten das Buch „Die 1%-Methode“ von James Clear.

Regel 3: Überschaubare Dauer
20-45Min 2-3x/Wo! Wer ehrlich ist: Ist für jeden machbar! 1x am WE, 1x unter der Woche + 1 Flextag. Eltern: Mitmachen & Motivieren!

Regel 4: Alltag
Auch wenn's nervt: Sitzhaltung optimieren (beim Essen, Hausaufgaben, Zocken!)

Wie trainieren?

Full Body Training & Stretch (letzteres gilt auch für Hardcore Fußballer!).
Ein SmartTV/Handy mit Youtube hat jeder zu Hause. Ich persönlich trainiere mit @Growingannanas und @madymorrison. Ich find's mega!Es gibt zahllose Einheiten unterschiedlicher Länge & Schwierigkeitsstufen.Die Kanäle sind kostenlos & auch für Jugendliche geeignet. 

Also: Packt's an! 

#pädiatrie #kindermedizin #kinderosteopathie #kinderarzt #kinderarztpraxis #osteopathie #rückenschmerzen #madymorrison #growingannanas
Rückenschmerzen bei Kindern sind weitaus häufiger Rückenschmerzen bei Kindern sind weitaus häufiger als man sich vorstellt. Denkt man doch, die seien noch jung, elastisch und dynamisch, hat die Veränderung der zivilisatorischen Gewohnheiten dazu beigetragen, genau diese Beschwerden zu kultivieren. 

Rückenkiller Nr. 1: „Schülerhaltung“

Täglich auf meiner Behandlungsliege: Kind in maximal erschlaffter „Schülerhaltung“, wie ein nasser Sack in sich zusammengesunken. Schultern ziehen nach vorn, Halswirbelsäule überstreckt, Brustwirbelbuckel & Kinn hängt fast auf Bauchnabelhöhe. Ein Stich mit dem Zeigfinger in die Flanke lässt das Kind schmerzhaft aufjaulend gleich einmal um die Hälfte wachsen. Die Schultern hängen meist trotzdem noch nach vorn – und der Schädel meistens auch. Schulter-Nacken-Beschwerden vorprogrammiert. So hängt man dann 6-8 Std auf Schul-, Mittags- & Hausaufgabentisch. 

Rückenkiller Nr. 2: Bildschirmkonsum

Ganz ehrlich, die empfohlenen Obergrenzen von 30-60 Min Bildschirmkonsum (Fernsehen, Tablet, Handy, Konsole all-in) werden heutzutage von den wenigsten Familien eingehalten. Spätestens, wenn das Kind ein eigenes Tablet / Handy ohne Zeitsperre hat, ist die Kontrolle futsch. Dann wird weiterhin: gesessen! Immer mit dem Blick nach unten, Schultern nach vorn, Kopf abwärts geneigt. Also „Schülerhaltung 2.0“! Wer sitzt schon beim Medienkonsum aufrecht, Brust raus, Wirbelsäule gestreckt, Kopf eher etwas nach oben gerichtet. Ok: Vielleicht der Hardcoregamer mit Gamingstuhl und ergonomisch ausgerichtetem Bildschirm etc. (dafür dann meist open-end!)

Rückenkiller Nr. 3: Übergewicht

Fett & Knochen wächst durch Futtern, Muskeln nur dadurch, dass man sie benutzt – Das gilt schon fürs Baby. Die Erkenntnis aus 4Wo.Ernährunsprotokoll ist häufig erschreckend. Dabei ist das Learning ganz einfach: Mathe Grundschule: Gewicht = Energiezufuhr – Energieverbrennung! 

Osteopathisch gefundenes Fressen: Funktionsstörungen vom kleinen Zeh bis zur Haaresspitze ein buntes Potpourri. Alles auflösbar, jedoch: Ändert sich an den Ursachen nichts, ist der Rückenschmerz in spätestens 4Wo wieder da!

#pädiatrie #kindermedizin #kinderosteopathie #kinderarzt #kinderarztpraxis #osteopathie #rückenschmerzen
In der Praxis nimmt in den letzten Jahren der gehy In der Praxis nimmt in den letzten Jahren der gehypte Vorstellungsanlass "Verkürztes Zungenbändchen" (in Medizinersprech: Ankyloglossie) rasant zu, ist auch ständig Thema in kinderosteopatischen Fortbildungen!Da es sich um eine anlagebedingte „Auffälligkeit“ handelt, gibt es keine Begründung für eine steigende Inzidenz.

Ankyloglossie macht primär Probleme beim Stillen: Unzureichende Mundöffnung, Brustumschließen, Vakuum aufbauen, Luftschlucken, Unruhe beim Trinken, ständiges Absetzen etc. 
In der Literatur findet man weitere „Folgeschäden“: 
-	Verzögerte Sprachentwicklung 
-	HNO-Probleme 
-	Kiefergelenksprobleme (CMD – Craniomandibuläre Dysfunktion)
-	Bis hin zu Kopfschmerzen bei Jugendlichen und Erwachsenen

Wie erkennt man ein verkürztes Zungenbändchen?
Primär braucht man erstmal „ein Problem“. Ein Kind, das bestens an die Brust geht, hat mit Sicherheit kein therapiebedürftiges Zungenbändchen. Beim herzförmigen Einschneiden der Zungenspitze UND Problemen beim Stillen sollte das Kind PRIMÄR beim Kinderarzt vorgestellt werden, um die Indikation zu prüfen.

Die Therapie ist denkbar einfach: „Schnipp-schnapp“! Per Schere / Skalpell wird das Zungenbändchen durchtrennt. HNOs, MKGs, Zahn- & Kinderärzte führen diesen Eingriff (ohne Narkose!) durch. Wer hipp sein will, lässt dies per Laser machen, muss dann aber cash zahlen – im Internet werden dafür 200-400€ veranschlagt.
Und da liegt für mich der Hund begraben. Es gibt mittlerweile ganze Fachgesellschaften, die sich mit EINEM Schnitt beschäftigen. Es werden „Zentren für orale Restriktion“ ins Leben gerufen. Klingt ja auch besser, wenn man der Freundin im Babycafé erzählt, der Nachwuchs leide an oraler Restriktion als an einem verkürzten Zungenbändchen. Es werden „Netzwerke“ gebildet, meistens unter Umgehung von Kinderärzten, die den Beteiligten vielleicht mal klarmachen würden, ob sie noch alle Latten am Zaun haben. Also Zuweisung von Hebamme/Stillberaterin direkt an den „schneidenden“ Fachkollegen. Böse Zungen munkeln schon von Provisionen / „Schnittprämien“.

Lesen Sie mehr von der "Lüge 'es tut nicht weh'"& der Differentialdiagnose Stillschwierigkeiten in meinem Websiteartikel!

#ankyloglossie #kinderosteopathie
Im Folgenden werde ich Ihnen ein Potpourri an Übun Im Folgenden werde ich Ihnen ein Potpourri an Übungen an die Hand geben, ausführlicher beschrieben auf meiner Website. Suchen Sie sich die Trainingsvarianten heraus, die Ihr Kind anhaltend motiviert durchführen kann.

Wichtigste Regel: Barfuß!

Dies gilt grundsätzlich & für alle Übungen, aber auch im Alltag. Lassen Sie Ihr Kind möglichst viel sockenfrei barfuß laufen. Einlagen „drücken“ immer nur an den gleichen Stellen. Sand, Kies, Gras, Rindenmulch, verschiedene Bogenbeläge stimulieren die Fußsohlenrezeptoren immer verteilt und holen so ein Optimum aus der Muskelanspannung heraus!
Üben Sie lieber 4x/Wo 5 Min, als 1x/Wo 20min. Durch die wiederkehrende Belastung wird die Muskulatur gekräftigt, durch einmal heftig eher überanstrengt. Wenn Ihr Kind in den Übungen etwas mit den Füßen festhalten soll, idealerweise ca. 10Sek. lang!

Übungen für KiGaKids:
- Murmelspiele: Mit den Füßen abwechselnd Murmeln stehend in eine Schüssel überführen, auf dem Boden sitzend Murmeln in Schalen werfen, mit der gegriffenen Murmel Staffellauf machen
- Handtuchspiele: "Tauziehen" mit den Zehen, versuchen dem Partner das Handtuch zu entreißen. Handtuchwettrennen mit den Zehen gegriffen, auf den Fersen watschelnd
- Balancieren: Seil, Slackline, Bindfaden
- Statt Fingermalfarben mal die Füße nutzen. Wem das zuviel Sauerei ist, kann auch mit dem Fuß einen Stift greifen & zeichnen.

Übungen für "Größere":
- Seilspringen
- Zehen- / Fersengang über einige Min.
- An Treppenstufe auf Vorfüßen Zehenspitzenstand und Achillessehnendehnung üben
- Sitzend Füße kreisen und über alle Fußkanten abrollen
- Fußsohlenstimulation durch Igelball, Tennisball oder Faszienrolle
- Sport im Sand!

Alle Übungen erfordern insgesamt wenig Aufwand. Die für die größeren können parallel zu anderen Aktivitäten durchgeführt werden, z.B. während des Zähneputzens, beim (i.d.R eh zu hohem) Bildschirmkonsum. Wichtig ist: Machen! Gewohnheiten etablieren & am Ball bleiben. Übung macht den Meister! Erfolge brauchen Zeit. Haben Sie Geduld mit sich und Ihren Kindern. Aber starten Sie – jetzt!

#pädiatrie #kindermedizin #kinderosteopathie #kinderarzt #kinderarztpraxis #osteopathie #knicksenkfuß
Häufiger Vorstellungsgrund in der Praxis, gern mit Häufiger Vorstellungsgrund in der Praxis, gern mit Innen-/Außenrotationsgang. In Elternaugen IMMER pathologisch, gibt's lediglich eine Frage: wann (endlich!) mit Einlagen behandelt werden kann. Nicht, dass man was verpasst, dass das so bleibt, dass es fürs Kind später Probleme gibt!

Entwicklung der Beinachsen bei neurologisch gesunden Kindern läuft in der Regel so:
-	Als Baby O-Beine
-	2.-4. Geb. zunehmend X-Beine (da auch meistens die am imposantesten ausgebildeten Knick-Senkfüße)
-	Mit 4 bis ins Grundschulalter langsam wieder auswärts drehende Beinachse mit zunehmender (Längs-)Fußgewölbeaufrichtung
Beim kindlichen Knick-Senkfuß ist das Längsfußgewölbe abgeflacht, beim richtigen „Plattfuß“ komplett abgesenkt. Den „Knick“ sieht man am besten, wenn man von hinten auf den Fuß blickt. Der vermeintliche „Knick“ in der Achillessehne zeigt dann jeweils nach innen.

Pathologie? So gut wie nie! Richtet sich der Knick und das Längsgewölbe in Zehenspitzenstand auf: Alles gut! Der "normale" Knick-Senkfuß tut nicht weh und asymptomatisch muss er NICHT behandelt werden.

Wann dann? Bei Schmerzen und meinem Dauerbrenner: Asymmetrie!

Yes, endlich: Einlagen! Pustekuchen, hier die Ernüchterung! Die bringen gar nix! Also, der Supinationkeil richtet das Längsgewölbe auf und der Fersenrand verhindert ein Abweichen der Ferse nach außen! Gewünschte Fußform, keine Schmerzen - alles tutti?

Nee! An der Fußform ändert sich NICHTS! Daher sind Einlagen zurecht total umstritten bei Kindern, werden von Ärzten (von mir leider auch, Asche auf mein Haupt) viel zu oft verordnet! Vor der Schule besser sein lassen!!!

Was dann? Klar, da sollte auch mal der Osteopath ran, insbesondere bei: Sie wissen's schon: Asymmetrie. Gibts Begleitstörungen? Fußwurzel, Fibulaköpfchen, Becken, Wirbelsäule und bis hoch zum Schädel! Manchmal ist der Fuß nur Endstrecke eines Dysfunktionspolytrauma!

Und sonst? Viel Barfuß laufen auf unebenem Grund: Kies, Gras, Sand! Und: Fußgymnastik! Klingt nach Oma, ist es aber nicht. Gerne spielerisch, damit die Kinder Bock haben zu üben. Wie genau: Nächste Woche dazu mehr!

#pädiatrie #kindermedizin #kinderosteopathie #kinderarzt #kinderarztpraxis #osteopathie #knicksenkfuß
I.d.R 6-9 Monate vor der Einschulung werden alle K I.d.R 6-9 Monate vor der Einschulung werden alle Kinder amtsärztlich begutachtet. Ein Termin für Eltern, der in einer Mischung aus Angst & Aufregung herbeigezittert wird, ob das eigene Wunschkind diese Untersuchung wohl „besteht“.
Entwarnung: Es gibt nichts zu bestehen. Die Schuleingangsuntersuchung entscheidet: NICHTS!Achtung: Muss nicht mal ein Fachkinderarzt sein, der sie durchführt! Sie ist IMHO ein seit Ewigkeiten überflüssiges Relikt aus einer Zeit, als Kinder vor der Schule weder regelmäßig einen Kindergarten besuchten, noch zu Vorsorgeuntersuchungen geschleppt wurden.
Damals mag das sinnvoll gewesen sein, einmal zu gucken, ob die Kinder, die für die nächsten 10+X Jahre ins Schulsystem gezwängt & auf Normaffen programmiert werden sollen, einen Stift als Stift erkennen & zumindest der Muttersprache insofern mächtig sind, dass sie die Aufforderungen der Lehrkräfte verstehen und ihre Antworten in einigermaßen verständlicher Art und Weise ausdrücken können.

Und heute? Werden in Kitas gefühlt ab dem 1. Tag der Eingewöhnung Ankreuzbögen geführt zu „kann er / kann er nicht“. Auch wir Kinderärzte haben mit den Vorsorgeuntersuchungen mindestens jährlich einen Blick auf die Kindesentwicklung.

Also: Erstmal atmen! Die Wahrscheinlichkeit, dass in der Schuluntersuchung ein neu entdeckter behandlungsbedürftiger Befund herauskommt, liegt doch eher im homöopathischen Bereich.

Dennoch kommen regelmäßig Eltern mit kommentarfreien Ankreuzbögen: „Mein Kind braucht ALLES: Logo, Ergo, Physio, Psychomotorik, SPZ & Verhaltenstherapie“. Yo! Alles fein angekreuzt worden. „Na dann, wenn die Amtsärztin das meint, soll sie es doch verschreiben! Wer empfiehlt, verschreibt! Ach, darf sie nicht? Na sowas!“ Wäre doch schön, wenn sie den Scheiß einfach unterlassen könnte. Wäre doch viel angenehmer für alle Kinderärzte, wenn auf dem Bogen stehen würde „Überprüfung beim Kinderarzt, ob weiterer Handlungsbedarf besteht“, gibt’s aber nicht! Machen sich die Amtsärzte schön einfach, aus der Tür, aus dem Sinn! Erheblicher Mehraufwand, eine verängstigte Mutter wieder davon zu überzeugen, dass weder Kindergarten noch -arzt 5 Jahre geschlafen haben!

Alternatividee? Siehe mein Websiteartikel!
Die Vojta-Therapie geht auf den tschechischen Kind Die Vojta-Therapie geht auf den tschechischen Kinderneurologen Prof. Vaclav Vojta zurück. Bei Eltern gilt diese Form der Physiotherapie als „die böse Variante“, da z.T. äußerst herausfordernd, für alle Beteiligten: Therapeuten, Kind & Eltern.

Bei der Vojta-Therapie werden bestimmte Reflexfortbewegungsmuster aktiviert, indem zehn verschiedene Zonen an Rumpf, Armen und Beinen durch Druck und Zug angesteuert werden. Aus Bauch-, Rücken- & Seitlage können die beiden zentralen Koordinationskomplexe Reflexkriechen & Reflexumdrehen ausgelöst werden. Durch Widerstand durch den Therapeuten in spezifischen Bewegungsmusterphasen & –positionen & optimierte Gelenkstellungen der Extremitäten des behandelten Kindes entsteht das eigentliche „Training“ in der Therapie. Verbessert wird darunter die Skelettmuskulatur, Gesichtsmuskulatur & Mundmotorik, Wahrnehmung & Gleichgewicht, Atmung & vegetatives Nervensystem.

Bei mir in der Praxis setze ich die Verordnung „KG ZNS Kinder (Vojta)“ häufig bei stark beeinträchtigten Kindern ein.
-	Kinder mit Infantiler Cerebralparese oder anderen schwerwiegenden Behinderungen
-	Patienten mit ausgeprägter Muskelhypotonie wie z.B. Kinder mit Prader-Willi-Syndrom
-	Ganz junge Säuglinge mit schwerwiegender struktureller Problematik wie z.B. konnataler Torticollis (Schiefhals, verschiedene Ursachen)

Was ist so herausfordernd an der Vojta-Therapie?
Zuerst: Vojta-Therapeuten sind rar gesät. Die Weiterbildung ist zeitaufwendig & logistisch nicht leicht umzusetzen. Hat man einen Patienten an einen Therapeuten angebunden, kommt die nächste Hürde: Kinder haben an der Vojta-Therapie selten Freude. Sie ist körperlich anstrengend. Damit der Therapieerfolg gesichert wird, also anhaltend Verbesserungen in den oben genannten Systemen erreicht werden können, muss täglich geübt werden. Bis zu 4x, zwischen 5-20Min – & das mit einem Kind, dessen Begeisterung für die Therapie zu wünschen übrig lässt.

#pädiatrie #kindermedizin #kinderosteopathie #kinderarzt #kinderarztpraxis #osteopathie #kinder #babygesundheit #vojta #kinderphysiotherapie #physiotherapie #torticollis #cerebralparese
Physiotherapie nach Bobath ist das von mir am häuf Physiotherapie nach Bobath ist das von mir am häufigsten im 1.LJ verordnete Heilmittel. 

Auf Basis kindlicher Neurophysiologie & Entwicklungsbiologie setzt das Konzept der Physiotherapeutin Bertha Bobath & des Arztes Karl Bobath auf Förderung altersgerechter Bewegungsanreize, Bewegungsübergänge, Körperwahrnehmung und Gleichgewichtsreaktionen. Im Mittelpunkt steht dabei die Handlinganleitung der Eltern des zu behandelnden Kindes. Haltungskontrolle, Positions- und Lagewechsel werden alters- und achsengerecht durch den Therapeuten angeleitet. Die Eltern lernen ein entwicklungsförderndes Tragen, Hochnehmen und Ablegen sowie die Unterstützung des Kindes in Positionen, die ihm noch schwer fallen ggf. auch unter Zuhilfenahme von Hilfsmitteln und Alltagsgegenständen z.B. Handtuchrollen. Die Übungen sind praxisnah und leicht durchzuführen. Unter wiederkehrender Stimulation der entsprechenden Bewegungsabläufe soll die Signalübertragung neuromuskulär „in die richtigen Bahnen“ gelenkt werden, so dass das Kind diese Vorgänge dann automatisiert selbst abrufen kann.

I.d.R. setze ich sie ein bei Säuglingen, die über die Beratungen & Anleitungen in den Vorsorgeuntersuchungen hinaus Unterstützung in ihrer motorischen Entwicklung benötigen. Insbesondere bei Zentralen Koordinationsstörungen werden die motorischen Meilensteine der Entwicklung nur verzögert erreicht und benötigen dann Physio. Und wann genau? Nach individuellem Setting. Aber ganz platt und vereinfacht gesagt, wenn:
-	Keine Bauchlagenakzeptanz / Kein Unterarmstütz bei U4
-	Kein Drehen vom Rücken auf den Bauch bei U5
-	Keine vorwärts gerichtete Bewegungsform bei U6

Wie bei allen Heilmitteln sollte auch bei der Physiotherapie n. Bobath ein klares Ziel für Therapeuten, Eltern & Kind formuliert werden. Die Therapiedauer richtet sich im individuellen Fall nach der Aufholgeschwindigkeit des motorischen Rückstandes beim jeweiligen Kind, der Mitarbeit der Eltern in der Durchführung der Handlingübungen zu Hause & der Kompetenz des jeweiligen Therapeuten.

#pädiatrie #kindermedizin #kinderosteopathie #kinderarzt #kinderarztpraxis #osteopathie #kinder #babygesundheit #bobath #physiotherapie #kinderphysiotherapie
Familienergo ist ein Entwicklungsförderungskonzept Familienergo ist ein Entwicklungsförderungskonzept z.T. abgeleitet aus der Erziehungspädagogik um Jesper Juul & Remo Largo. Erfunden hat's die Familie von Anja und Dr. Rupert Dernick.

Sie nutzt praktische Anwendungen, wie durch Einbindung in alltägliche Aufgaben die Kompetenzen in den verschiedenen Entwicklungsbereichen Kinder gefördert werden können.

Was lernt mein Kind im Familienalltag?
-	Entwicklungsbereich Feinmotorik: Gemüse schälen und schneiden, Brot schmieren, …
-	Kommunikation: Selbständig kleine Telefonate führen, beim Bäcker die gewünschten Brötchen bestellen
-	Konzentration: Im Supermarkt Aufträge erfüllen „Hol bitte 1l Milch, 3 Äpfel und 2 Stück Butter“
-	Struktur/Ordnung: Spülmaschine ausräumen und an die korrekten Schubladen/Schränke verteilen, Tisch decken mit gewünschter Position von Besteck, Gläsern etc. (Mathematische Fähigkeiten, Mengenerfassung)

- sozio-emotionale Entwicklung: Durch Förderung des altersentsprechenden Neugier- und Lerndranges wird Ihr Kind selbstbewusst, selbstsicher & frustrationstoleranter. Damit dies gut funktioniert, benötigen Kinder Feedback. Aber nicht im Sinne von (Ab-)Strafen/Konsequenzen für Misslingen sondern Anerkennung für den unternommenen Versuch, wenn auch mal was daneben geht. Nach Maria Montessoris Satz „Hilf mir, es selbst zu tun“ können Eltern verantwortungsvolle Partner an der Seite ihrer Kinder sein. Förderung bedeutet, Kinder in Dingen zu unterstützen, die sie mit etwas Anstrengung (!, siehe Sport: Ohne Anstrengung kein Fortschritt) selbst erledigen können. Das ist manchmal etwas tricky, den Spagat zu schaffen zwischen unter- und überfordern. Aber auch das ist etwas, was Sie mit Übung hinbekommen werden. Killer in der Entwicklungsförderung sind immer Stress/Zeitdruck („Ich zieh Dir Jacke/Schuhe an, sonst kommen wir zu spät“ – Zeitmanagement-Problem der Eltern), Sauberkeitswahn/Perfektionismus („ich mach das, Du saust nur rum!“) und Überprotektionismus („Leg das Messer weg, Du verletzt Dich nur!“)

Mehr dazu unter @familienergo !
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#entwicklungsförderung
Schulen oder Kindergärten fordern häufig Ergothera Schulen oder Kindergärten fordern häufig Ergotherapie. Nicht selten können sich Eltern gar nicht vorstellen, was diese denn überhaupt leisten soll. In der Regel „irgendein Defizit beim Kind weg machen“ – so die Wunschvorstellung.

Therapie setzt Krankheit voraus! Bei normal intelligenten Kindern liegt die Indikationsstellung daher nicht so auf der Hand. Es bieten sich Fragebögen für Eltern sowie Schulen und Kindergärten an, um herauszufinden, in welchen Alltagssituationen die Kinder beeinträchtigt sind, i.d.R mit Wochenbeobachtungsbögen, um einen möglichst umfassenden Eindruck über etwaige Defizite zu bekommen, was bereits an Förderungen erfolgt ist, wie die Sozialkontakte aussehen, Medienkonsum etc.
Danach wird entschieden, ob und in welcher Form eine standardisierte Entwicklungsdiagnostik sinnvoll ist. 

Vorschulalter: 
Häufigste Defizite: Graphomotorik, Konzentration/Aufmerksamkeit/mot. Urnuhe
Ziel: Altersentsprechende Entwicklung zum Einschulungszeitpunkt.
Testverfahren meiner Wahl:
Basisdiagnostik umschriebener Entwicklungsstörungen im Vorschulalter (BUEVA) überprüft visuomotorische, sprachliche & Aufmerksamkeitsdefizite. Eine Ergotherapie VOR dem letzten Jahr vor Einschulung ist i.d.R. NICHT sinnvoll!

Grundschulalter:
Häufigste Defizite: Gelegentlich Graphomotorik, eher Aufmerksamkeit/Konzentration/Arbeitstempo
Testverfahren meiner Wahl:
Basisdiagnostik umschriebener Entwicklungsstörungen im Grundschulalter (BUEGA) testet Aufmerksamkeit, Lese/Rechtschreibfähigkeiten, Rechenstörung (CAVE: Legasthenie + Dyskalkulie schließen nach Heilmittelrichtlinie eine Ergotherapie aus, erfordern Lerntherapie 
 + Nachteilsausgleich (gesonderter Antrag/Gutachten)
TEA-Ch (Ausführlicher Test für Aufmerksamkeit)

Fazit:
Ergotherapie kann m.M.n.- über einen begrenzten Zeitraum durchgeführt - helfen, Kindern mit einer konkreten Problematik einen Schubs in die positive Richtung zu geben. Dies funktioniert nur bei engagiert mitarbeitenden Eltern, regelmäßigen ther.Hausaufgaben, Veränderungen im Alltag und Therapeuten, die ebenfalls klare Ziele verfolgen und sich nicht im never ending „Verbesserung von…“-Wahnsinn verlieren!
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Was sind Heilmittel? Im Kindesalter: Ergotherapie, Was sind Heilmittel?
Im Kindesalter: Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie. 

Wichtig zu wissen: Die Indikation für eine Heilmittelverordnung stellt ein Arzt (Kinderarzt, Allgemeinmediziner, Pädaudiologen, sozialpädiatrische Zentren etc.) und nicht das Schul- oder Kitapersonal, Nachbarn, Großeltern oder Pekipkursleitungen.

Wann bekommt man eine Heilmittelverordnung?

Häufig steht im Terminkalender „Kiga /Schule wünscht Logo/(Ergo etc.“. Heilmittel sind kein Wunschkonzert, sondern – wie der Name schon sagt – sollen einen krankhaften Zustand „heilen“. Ergotherapie und Physiotherapie tragen es im Namen: Therapie setzt Krankheit voraus! Also erste Frage an Eltern: Glauben Sie, Ihr Kind ist „krank“? In den seltensten Fällen wird diese Frage mit „ja“ beantwortet. Normalerweise sollte das Gespräch hiermit beendet sein: Alles klar, dort ist die Tür! Nein, ist es aber in der Regel nicht: „Aber XYZ sagt, er/sie braucht das! Und (noch besser!) es würde ihm guttun!“ Guttun? Sind wir bei einer Wellnessbehandlung?
Zur Klarstellung: Nach Richtlinien zur Verordnung von Heilmitteln bei Kindern ist ein therapiebedürftiger Befund vorhanden, wenn die Ergebnisse eines standardisierten Testverfahrens zur Fragestellung einen Prozentrang von <10 ergeben. Zum besseren Verständnis: Es reicht NICHT, unterdurchschnittlich (<50%) zu sein. Man muss schon zu den <10% der schlechtesten einer Altersgruppe gehören, damit man Anspruch auf Therapie hat. Da ein 10er Rezept mehrere Hunderte Euro kostet, ist für die Krankenkassen klar, dass nur die WIRKLICH kranken Kinder eine Verordnung erhalten sollten.
Noch eine Wischiwaschiformulierung: Bei Leidensdruck, Teilhabestörung&Alltagsbeeinträchtigung darf unabhängig von Testverfahren verordnet werden.

Heilmittel brauchen konkrete realistische Ziele: Altersentsprechende Graphomotorik / Kind spricht Schmetterling statt Meckalin. "Verbesserung von" ist KEIN Ziel sondern eine Einladung zur Therapie zum Sankt-Nimmerleins-Tag! Und häusliche Übungsanleitungen sind unerlässlich!!

Mehr dazu auf meiner Website!
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Die Milch macht’s! Wer kennt den Werbeslogan der M Die Milch macht’s! Wer kennt den Werbeslogan der Milchindustrie nicht?! Dabei stellt sich heute doch weitaus häufiger die kritische Frage, ob Kuhmilch tatsächlich gesund oder nicht ist.

Lange Zeit wurde grenzenlos propagiert, dass Kinder für Ihr Wachstum unbedingt Kuhmilch konsumieren müssen. Mittlerweile empfiehlt das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) nur noch eine maximale Zufuhr von 300ml Kuhmilchprodukten am Tag ab dem 1. Geburtstag, all-in: Käse, Quark, Sahne, Joghurt, Milch pur!

Kuhmilch enthält viel Calcium, daneben Eisen, etwas Jod und einige Vitamine. Dies sind potentiell gute Inhaltsstoffe, die dem Wachstum Ihres Kindes zuträglich sind. Jedoch enthält die Milch auch einen hohen Anteil an tierischem Eiweiß und wirkt steigernd auf bestimmte Wachstumsfaktoren des menschlichen Körpers, der unter anderem auch die Bildung von Fettzellen fördert. Es ist belegt, dass ein gesteigerter Milchkonsum mit einem erhöhten Adipositasrisiko einhergeht. Zudem erhöht die vermehrte Produktion dieser Wachstumsfaktoren (IGF1 und Insulin) anders als beim Fleisch das Risiko für eine spätere Insulinresistenz.

Die übermäßige Proteinzufuhr führt zu einer potentiellen Überlastung der kindlichen Nieren durch eine erhöhte Bildung harnstoffhaltiger Substanzen.

Ich persönlich habe reine Kuhmilch völlig von meinem und dem Speiseplan meiner Kinder gestrichen (Ersatzprodukte werden erfreulicherweise gut toleriert :). Seitdem habe ich deutlich weniger Magenbeschwerden. Wenn ich dann doch gelegentlich z.B. einen Cappuccino mit „echter“ Milch trinke, merke ich unmittelbar ein Brennen im Oberbauch.

Ich genieße weiterhin Käse, aber so selten und wenig wie eine Süßigkeit. Auch in der Schokolade toleriere ich Kuhmilch, am liebsten von @lindt oder Pralinen meines heiß geliebten „@cronundlanz “ Cafés in Göttingen. Wie Paracelsus schon sagte: Die Dosis macht das Gift!

Mir ist es mit diesem Post ein Anliegen, dass Sie Ihr eigenes elterliches Essverhalten ebenso einmal kritisch hinterfragen, wie Sie das Ihrer Kinder optimieren können.

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Eines der häufigsten Krankheitsbilder in der kinde Eines der häufigsten Krankheitsbilder in der kinderärztlichen Praxis ist der chronische Bauchschmerz. Man rechnet damit, dass ca. zwei Drittel aller Bauchschmerzen im Kindesalter keine organischen Ursachen zugrunde liegen. Also, alles psycho oder was? Nein! Nur weil den wiederkehrenden Bauchschmerzen häufig keine pathoorganische Genese im Bauchraum zuzuordnen ist, heißt das noch lange nicht, dass der Bauchschmerz nicht da ist, also das Kind nur "Theater" vorspielt. Der Bauchschmerz ist häufig tatsächlich da, nur der Auslöser dafür liegt halt nicht im Bauch sondern in mannigfaltigen anderen Möglichkeiten (Entwicklung, Wachstum und/oder tatsächlich psychosomatischen Gründen).
Wann sind Bauchschmerzen gefährlich?
Für uns Kinderärzte gibt es „red flags“, die Hinweise für eine ernstere organische Genese der Beschwerden beim Kind nahelegen. Dazu gehören:
-	Stuhlunregelmäßigkeiten (Chronische Verstopfung oder (blutige) Durchfälle)
-	„immer nach dem Essen“ Schmerzen
-	Lokalisation fern vom Bauchnabel (Oberbauch, rechter/linker Unterbauch). Periumbilikale (also um den Nabel gelegene) oder „den ganzen Bauch“ betreffende Bauchschmerzen sind eher gutartig
-	Nachts von den Bauchschmerzen wach werdend (nachts ist der Darm häufig aktiver als über den Tag)
-	Praller, stark aufgeblähter, brettharter Bauch
-	Rezidivierendes Erbrechen
-	Gedeihstörung / Mangelnde Gewichtszunahme

Was in diesen Fällen an sinnvoller Diagnostik gemacht werden sollte und wie chronische Bauchschmerzen symptomatisch, probiotisch und osteopathisch behandelt werden, lesen Sie ausführlich auf meiner Website unter Krankheitsbildern!

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Häufig werde ich von Eltern gefragt, wie sie die m Häufig werde ich von Eltern gefragt, wie sie die motorische Entwicklung fördern können. Die Frage zielt meist darauf ab, dass die Kinder schneller sitzen – stehen – laufen sollen. Sie ahnen es bereits, die Antwort lautet aktiv „Nichts!“
I.d.R.läuft die motorische Entwicklung nach immer - mehr oder weniger - gleichen Meilensteinen ab – vom Kopf zu den Füßen abwärts. Erst dreht sich ein Kind vom Rücken auf den Bauch, danach zurück. Es folgen Kreiseln, Robben, Vierfüßlerstand, Krabbeln, Hinsetzen, Kniestand, Hochziehen, Laufen an Möbeln und schlussendlich freies Laufen.
Wann welcher dieser Entwicklungsschritte erreicht wird, ist individuell extrem verschieden.

Grobmotorik ist aus meiner Sicht eher der unwichtigste Entwicklungsteilaspekt. „Kein Kind krabbelt in die Schule!“ Irgendwann laufen alle Kinder (außer den zum Glück wenigen, die eine ernsthafte Grunderkrankung haben)! Die Grobmotorik ist jedoch nach außen besonders sichtbar in ihrer Veränderung im ersten Lebensjahr. Sozioemotionale und sprachliche Fortschritte sind aber mindestens genauso wichtig.

Daher ist klar, dass insbesondere der Vergleich mit gleichaltrigen Säuglingen in Parens, Pekip und sonstigen Kursen für Erstgeborene häufig zu „Enttäuschungen“ führt oder gar Angst vor möglicherweise krankhaften Zuständen grassiert, wenn der Sprössling „der einzige ist, der dies oder jenes noch nicht kann“. Ab dem zweiten Kind hat man weder Zeit noch Bock sich der Mütter- (selten Väter-)mafia auszusetzen.

Wenn ich oben schreibe „Nichts!“, dann meine ich damit, dass Sie Ihr Kind natürlich motivieren können, „in Bewegung zu kommen“. Singen Sie, feuern Sie es an, lachen Sie, gestikulieren Sie freundlich, wohl gemerkt ohne Hand ans Kind zu legen!!!

Lesen Sie über die drei häufigsten Fehler, die wir im Handling der motorischen Entwicklung unserer Kinder machen können im Blogpost auf meiner Website (Rubrik Blog)!

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Als großer Verfechter der „weniger ist mehr“ – Ver Als großer Verfechter der „weniger ist mehr“ – Versorgung unserer Nachkömmlinge ist es mir ein großes Anliegen immer wieder auf die Selbstheilungskräfte des Körpers zu verweisen. Die Natur hat uns mit einem ausgezeichneten Immunsystem und einer übergeordneten Intelligenz versehen, dass der Körper uns schon zeigt, was er braucht. Und beim normal gesunden Kind ohne chronisch bedrohliche Grunderkrankung sind das selten Medikamente, die über Fiebersaft und Nasenspray hinausgehen.

Dennoch habe ich eine geniale Idee für die Pharmaindustrie entwickelt mit der Lizenz zum Gelddrucken, um die Wünsche aller Eltern (wohlgemerkt: der Eltern – nicht der Kinder) zu erfüllen:
Die 5xM Superpille bestehend aus

- Macrogol
- Mucolytikum
- Melatonin
- Makrolidantibiotikum (oder jedes andere Breitbandantibiotikum)
- Multivitaminen

Erfüllt wie Kinderüberraschung nicht nur 3 sondern gleich 5 Wünsche auf einmal. Abführen, vermeintlich nicht mehr Husten, Schlafen, Keime töten, Immunsystem stärken?!
(Genaueres zu den Inhaltsstoffen im Websiteartikel).

Aus meiner Sicht wäre die 5xM Superpille der absolute Renner. Fünf Probleme auf einmal gelöst! Und der Clou daran: Es würde wirken, ohne dass ein einziger dieser fünf Wirkstoffe in der Pille wäre. Der Placeboeffekt, postuliere ich, wäre weitaus stärker, als die Summe aller (nicht) enthaltenen Wirkstoffe. Wenn das nicht Betrug wäre, wäre das einfach genial.

Die Eltern würden viel entspannter, wohlwollender, positiver mit ihren Kindern umgehen und sich dadurch viele der zu „behandelnden“ Probleme in Luft auflösen. 

Die eigentliche Message: Vertrauen Sie auf die Selbstheilungskräfte des Körpers, unterstützen Sie ihn mit viel Bewegung an der frischen Luft, wenig Medienkonsum, viel Wasser trinken und - soweit von den Kindern akzeptiert – gesunder Ernährung! Achten Sie auf die „Red flags“, was tatsächlich ernsthaft krankhafte Zustände darstellen können und stellen Sie dann Ihre Kinder beim Kinderarzt Ihres Vertrauens vor!

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© Dr. med. Jörn Haupt, letzte Aktualisierung September 2026. Kein Teil des Werkes (einschließlich Fotos und Logo) darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung des Eigentümers reproduziert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.